Fallwindgefahr in der Donau-City muss gebannt werden
Jahrelang hat die FPÖ vergeblich vor den lebensgefährlichen Fallwinden in der Donau-City für die 7.500 Bewohner sowie Besucher und Arbeitenden gewarnt. Zahlreiche Anträge in der Bezirksvertretung und im Gemeinderat für die Errichtung von Windspoilern wurden von der absolut regierenden SPÖ abgeschmettert. Der "Erfolg" des SPÖ-Wegschauens?...
…Im November 2008 wurde eine 55jährige Frau von einer gewaltigen Sturmböe vom Boden gehoben und gegen eine massive Betonwand geschleudert. Sie wurde mit schwersten Verletzungen (Trümmerbruch des rechten Oberarms, Blutergüsse, Gehirnerschütterung) ins Lorenz-Böhler-Spital eingeliefert und laboriert noch immer an den Folgen des Horrorunfalls.
An 176 Tagen im Jahr treten dort gefährliche Böen auf. Diese von Nord-West über die "Wiener Pforte" einfallenden Winde werden durch die Türme in der Donau-City noch einmal um bis zu 40 Prozent verstärkt. Windgeschwindigkeiten von 115 km/h sind absolut keine Seltenheit.
SPÖ nimmt Fallwindopfer in Kauf
SPÖ-Planungsstadtrat Schicker, SPÖ-Bezirksvorsteher Scheed und WED-Chef Jakoubek, der für die Entwicklung der Donau-City verantwortlich ist, sind die Hauptschuldigen in dieser Angelegenheit. In einer ersten Reaktion schob einer dem anderen die Schuld in die Schuhe anstatt gemeinsam nach Lösungen zu suchen…
Nach diesem unwürdigen Schauspiel versprachen die Herrschaften einen "Windgipfel", der jedoch bis zum heutigen Tage nicht stattgefunden hat. Muss es erst Tote geben, bevor Stadt Wien und WED handeln? Ein älterer Mensch oder ein Kind hätte bei diesem Unfall vielleicht tödliche Verletzungen erlitten…
„Stürmische Zeiten“ in der Wienerberg-City
Trotz der Erfahrungen der extremen Winde bei Alt-Erlaa sowie bei der Donauplattform, wurde auch in der Wienerberg City dieser Planungs- und Ausführungsfehler wiederholt. Meterhohe Werbetafeln wurden bei starken Windverhältnissen einfach geknickt wie Streichhölzer. Durch die Esplanade pfeift der Wind und sollte doch eigentlich Kommunikationszentrum sein. Obwohl dieses Phänomen seit vielen Jahren besteht, ist die Stadt Wien noch immer säumig, hier Gegenmaßnahmen zu setzen.
Wo bleiben die Windspoiler?
Warum wurden zwei weitere Hochhäuser, 180 und 220 Meter hoch, gewidmet und genehmigt, bevor die Fallwindproblematik auch nur annähernd gelöst ist?
Die SPÖ-Wien muss in diesem Zusammenhang keine neuen Erfindungen machen, denn in den USA ist das Problem durch die zahlreichen Hochhausbauten bereits hinlänglich bekannt und man hat es im Griff. Vielleicht sollte Wien nicht nur internationale Architekten planen lassen, sondern auch deren Erfahrungen in diesem Bereich übernehmen.
Warum zählt bei der SPÖ der Mensch weniger als Immobiliengesellschaften und Wohnbauträger, die sich mit Hochhäusern eine goldene Nase verdienen und dabei auf die Gesundheit der Menschen vergessen?
Es genügt nicht, dass sich die verantwortlichen Politiker in Hochglanzbroschüren um das Geld der Steuerzahler bejubeln lassen, während die Bevölkerung mit den Problemen dieser Architektur massiv zu kämpfen hat.
Warum verschleppt die Stadt Wien die Sache und hofft, dass in der Zeit der kalten Winterstürme nichts mehr passiert?
Warum sind die mächtigen Bezirks- und Landespolitiker zwar gern zur Stelle, um bei Eröffnungen in die Kameras zu lachen, während sie bei Problemen auf Tauchstation gehen und nicht zuständig sind?
Unterschreiben Sie unsere Petition
Die FPÖ wird jedoch nicht locker lassen, bis die Gefahr für Jung und Alt gebannt ist. Wir werden die Herren Schicker, Scheed und Jakoubek nicht aus ihre Verantwortung der Bevölkerung gegenüber entlassen. Unsere Petition soll Sie nachdrücklich auf ihre Verantwortung aufmerksam machen und zu raschem Handeln bewegen. Helfen auch Sie mit Ihrer Unterschrift mit!